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Tipps zur Mitarbeiterführung

Mehr Leistung durch Motivation

Dass die Leistungsbereitschaft bei Mitarbeitern gewissen Schwankungen unterliegt, ist den meisten Führungskräften und Managern bekannt. Grundsätzlich ist das zwar menschlich, um den unternehmerischen Erfolg langfristig zu sichern, ist es jedoch elementar die Motivation der Belegschaft mit Hilfe von konkreten Maßnahmen auf ein möglichst hohes Level anzuheben. Betriebe, die auf Mitarbeitermotivation keinerlei wert legen, müssen diese Vorgehensweise teuer bezahlen. Ein Überblick über mögliche Taktiken und attraktive Extras erleichtert Chefetagen die Umsetzung.


Wie das Magazin für Socialmedia, Webworking und Onlinemarketing t3n im März 2015 berichtete, ergab eine Gallup-Studie, dass unter deutschen Arbeitnehmern 70 Prozent „kaum motiviert“ sind. Eine große Zahl, die ihre Arbeit lediglich nach Vorschrift ausführt und eine verschwindend geringe emotionale Bindung zum Arbeitgeber hat. Im Vergleich zum Vorjahr steigerte sich die Anzahl der wenig motivierten Mitarbeiter damit um drei Prozent. Grund genug, um diesem Trend entgegenzutreten und die Arbeitgeberattraktivität zu steigern.


Grafik: Gallup

Leistungen anerkennen

In vielen Betrieben ist Lob ein seltenes Gut. Dabei handelt es sich um die einfachste Form von Motivation. Jeder Angestellte wünscht sich ab und zu einen anerkennenden Kommentar seines Vorgesetzten. Die angemessene Honorierung von erbrachten Leistungen in Form von lobenden Worten stellt eines der wirkungsvollsten Werkzeuge im Rahmen eines motivierenden Führungsstils dar.


Zielsetzung mit Belohnungssystem

Belohnungen sind ein starker Antrieb für Mitarbeiter. In Kombination mit entsprechender Zielsetzung entsteht eine erfolgsorientierte Motivationsstrategie. Besonders vielversprechend funktioniert dies bei der Teamarbeit. Nicht selten ist innerhalb von Teams bei Projektarbeiten eine stark zunehmende Gruppendynamik und Leistungsbereitschaft erkennbar, sobald ein klares Ziel vor Augen geführt wird. Belohnungen, welche nach erfolgreichem Projektabschluss das gesamte Team betreffen, bauen Konkurrenzdenken ab und führen zu maximalem Teamgeist.


Wirkungsvolle Extras einsetzen

Neben Strategien können Arbeitgeber sogenannte Incentives zur Motivationssteigerung einsetzen. Dabei handelt es sich um wirkungsvolle Extras wie Sach- und Geldprämien, Events, Dienstwagen oder Reisen. „Einen Anreiz für die Arbeitnehmer zu schaffen zeugt von Wertschätzung und führt erwiesenermaßen zu mehr Motivation und Produktivität“, so der Hinweis auf dem Businessportal Incentimo, das die fünf beliebtesten Mitarbeitervorteile in einem Artikel zum Thema Zusatzleistungen für Angestellte zusammengefasst hat. Incentives können Energiereserven mobilisieren und zusätzlich motivieren.


Förderung für bessere Ergebnisse

Nicht weniger positiv als Belohnungen oder Zusatzleistungen wirken sich Förderangebote auf die Mitarbeitermotivation aus. Berufliche Weiterbildung kommt nicht nur dem Einzelnen zugute, sondern trägt gleichzeitig zur Optimierung betrieblicher Ergebnisse bei. Individuelle Förderung von Personal ist ein Zeichen der Wertschätzung, was bei der Belegschaft immer gut ankommt. Stehen Fördermaßnahmen in direktem Zusammenhang mit der Übertragung von mehr Verantwortung, lässt sich die Motivation auf ein Maximum anheben.


Transparenz schaffen

Sind Mitarbeiter in der Lage sämtliche betrieblichen Prozesse zu verstehen und nachzuvollziehen, ist es ihnen möglich Verbesserungsvorschläge zu machen. Werden diese von Führungskräften ernst genommen, können sie zum einen von motivierten Angestellten profitieren und schaffen die Basis für sich kontinuierlich optimierende Geschäftsabläufe. Auch das Einbeziehen in Entscheidungen ist in gewissem Maß sinnvoll und setzt bei motivierten Menschen zusätzliche Leistungskapazitäten frei.


Ängste abbauen

Einer der größten Motivationskiller ist Angst. Stehen betriebliche Veränderungen an, welche vom Personal undurchschaubar sind, mangelt es an interner Kommunikation und befürchten Angestellte ihre Entlassung, hemmt das die Leistungsbereitschaft massiv. Um Umsatzrückgänge und Gewinneinbußen


vorzubeugen, sollten Ängste abgebaut werden. Eine offene Kommunikation mit den Leistungsträgern sollte sowohl in guten als auch in Krisenzeiten selbstverständlich sein, um ungewollte Angstzustände zu verhindern.


 


 


Feel-Good-Management für wirtschaftlichen Erfolg

Stressmanagement und Prävention tragen maßgeblich zur Leistungsbereitschaft bei. Ein gezieltes Feel-Good-Management wurde in einigen Betriebenen erfolgreich etabliert und konnte den wirtschaftlichen Erfolg nachweislich steigern.  


Mit Feel-Good-Management lassen sich folgende Veränderungen erzielen:

  • Steigerung des Wohlbefindens
  • Größtmögliche Loyalität seitens der Mitarbeiter
  • Optimierung des internen Zusammenhalts
  • Stressprävention
  • Gesundheitsförderung (z.B. durch ergonomische Büromöbel)

Ganzheitlich betrachtet, setzt sich Feel-Good-Management aus verschiedenen Teilbereichen zusammen und kann passend zum Unternehmen individuell ausgelegt werden. Fakt ist, dass eine derart geprägte Mitarbeiterführung den wirtschaftlichen Erfolg eines Unternehmens nachhaltig steigert.


Fazit

Manager und Führungskräfte können auf ein facettenreiches Repertoire an motivierenden Maßnahmen zurückgreifen. Besonders wirkungsvoll ist eine angemessene Mischung aus förderndem Führungsstil, Feel-Good-Management und Incentives, da hierbei das Gesamtkonzept stimmt und sowohl Betriebsklima als auch das Individuum positiv beeinflusst wird.


Welche Macht von Motivation ausgeht und warum es so wichtig ist sie richtig einzusetzen, verdeutlich der amerikanische Karriereberater Dan Pink im folgenden Video gut nachvollziehbar anhand von sozialwissenschaftlichen Erkenntnissen:


Quellen:


Grafik: Gallup


Fotos: www.pixabay.com (geralt, Unsplash)


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