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26.09.18

Welche Krankenversicherung ist Franchisenehmer günstig?


Die Krankenversicherung zählt zu den grundlegenden Versicherungen, die jeder Mensch von der Geburt bis zum Tod haben muss. Ein Verzicht darauf ist aufgrund der gesetzlichen Regelungen gar nicht möglich, denn in der Bundesrepublik Deutschland gilt dafür eine generelle Versicherungspflicht.

Quelle: iStock / Getty Images Plus

Sie leitet sich aus dem Paragrafen 193 des Versicherungsvertragsgesetzes ab. Sie gilt für alle Menschen mit Wohnsitz in Deutschland. Das heißt, die tatsächliche Staatsbürgerschaft spielt dabei keine Rolle.

Existenzgründer können zwischen mehreren Arten der Krankenversicherung wählen

Wer sich als Franchisenehmer selbstständig machen möchte, hat die Qual der Wahl, denn hier stehen bei einer Vollexistenz die freiwillige Versicherung in der gesetzlichen Krankenkasse und die Police bei der privaten Krankenkasse zur Debatte. Doch welche Krankenversicherung für Existenzgründer ist am besten geeignet? Diese Frage lässt sich leider nicht pauschal und allgemeingültig beantworten, denn dabei spielen viele Faktoren eine Rolle.

Ein Auswahlkriterium ist der Familienstand. Existenzgründer mit Kindern und Partnern ohne eigene Einkünfte kommen mit der freiwillig gesetzlichen Krankenversicherung meistens besser weg. Der Grund ist die Möglichkeit, diese Angehörigen kostenfrei in die Familienversicherung aufnehmen zu können. Bei den privaten Krankenkassen fallen dafür zusätzliche Kosten an. Bei Singles haben ergänzend das Alter und der Gesundheitszustand große Bedeutung. Junge und gesunde Existenzgründer ohne Risikofaktoren sind meistens mit den Unisex-Tarifen der privaten Krankenkassen besser bedient. Älteren Existenzgründern mit Vorerkrankungen ist eher die freiwillige Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse zu raten.

Gibt es spezielle Fälle bei der Krankenversicherung für Existenzgründer?

Ja, solche Fälle gibt es. Ein Beispiel ist die Existenzgründung im künstlerischen Bereich. Hier besteht sogar die Möglichkeit der gesetzlichen Pflichtversicherung. Zuständig dafür ist die Künstlersozialkasse. Der Vorteil dort besteht darin, dass die Beiträge vollständig einkommensabhängig erhoben werden, während bei der freiwillig-gesetzlichen Krankenversicherung ein fiktives Einkommen für die Erhebung des Mindestbeitrags herangezogen wird. Vor allem bei einem geringen Einkommen wird das für die Existenzgründer in der Regel günstiger als die freiwillige Versicherung bei einer gesetzlichen Krankenkasse. Die Pflichtversicherung über die Künstlersozialkasse hat zudem den Vorteil, dass Existenzgründer im Kunstbereich Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung zahlen können.



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