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05.01.17

Die besten Franchise-Geber weltweit


Wer als Franchise-Nehmer in die Selbstständigkeit starten will, muss sich auf hohe Anfangskosten und eine lange Liste von Pflichten einrichten. Ein erfolgreiches Franchising ist zudem nur mit einem guten, gegenseitigen Verhältnis erreichbar. Welche Unternehmen dabei an der Spitze stehen, soll im Folgenden gezeigt werden.

Quelle: Fotolia.de © jpgon

Subway und McDonald's im Dauerkampf um Platz 1

Spricht man von den besten Franchise-Unternehmen, so denkt man im Allgemeinen sofort an den ewigen Konkurrenzkampf zwischen Burger King und McDonald's. Tatsächlich jedoch steht ein ganz anderer Wettbewerber an erster Stelle des globalen Franchise-Rankings: Subway. Das 1965 gegründete Unternehmen führt die Rangliste 2015 an und lässt damit die Fast-Food-Ketten McDonald's, KFC und Burger King hinter sich. In der von FranchiseDirect erstellten Rangliste wird nicht nur die Anzahl der Franchise-Nehmer berücksichtigt, sondern auch Aspekte wie die Erfahrung, Umsatzerlöse, Stabilität, Ökologie und die Unternehmensbürgschaft. Sie gibt deshalb auch einen qualitativen Überblick über die besten Franchise-Geber, statt sich rein auf die Zahlen zu konzentrieren, wobei Subway mit über 42.000 Restaurants weltweit auch in einem solchen Ranking im oberen Bereich dabei wäre. Die Franchisegebühr von rund 100.000 US-Dollar ist im Vergleich zur Konkurrenz sehr gering. Möchte man zum Beispiel ein McDonald's-Restaurant eröffnen, fallen etwa eine Million US-Dollar Investment-Gebühren an. Während der amerikanische Fast-Food-Markt so gut wie gesättigt ist, bestehen in Deutschland noch große Wachstumspotenziale. Wer die Startgebühr für ein Franchise nicht aus eigener Tasche aufbringen kann, profitiert von der aktuellen Finanzlage und günstigen Krediten. Mit Kreditrechnern wie diesem hier von der Norisbank, lassen sich schnell die monatlichen Rückzahlraten errechnen und abschätzen, ob man sich den Sprung in die Selbstständigkeit leisten kann.

Deutsche Franchise-Geber

In das sehr stark durch amerikanische Unternehmen geprägte Top-100-Ranking hat es lediglich ein deutscher Vertreter geschafft. VOM FASS ist bekannt für den Verkauf hochwertiger Weine, Öle, Spirituosen und Feinkost. Das baden-württembergische Unternehmen hat weltweit mehr als 300 Filialen und ist größtenteils in Mittel- und Westeuropa sowie in den USA zu vorzufinden. Der Geschäftsaufbau kostet bei VOM FASS mit 95.000 Euro in etwa so viel wie eine Subway-Filiale. Wie diese Kosten zustande kommen, zeigt die folgende Aufstellung des deutschen Franchisegebers.

  • Markentypische Möblierung: rund 35.000 Euro
  • Einrichtungskosten: rund 4.200 Euro
  • Warenerstausstattung: rund 22.000 Euro
  • Lizenzgebühr: rund 6.800 Euro
  • Zusätzliche Leistungen (z. B. Eröffnungswerbung, Kassensystem): rund 23.500 Euro

Betrachtet man allein quantitative Aspekte, gilt übrigens das Reisebüro TUI mit über 1.400 Dependancen als größter Franchisegeber Deutschlands.



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