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20.06.16

Betrügerische Bewerber: Machen Sie den Lebenslauf-Check


Dichtung oder Wahrheit? Manche Referenzen und Lebensläufe von Bewerbern sind mit Falschaussagen und dreisten Lügen gespickt. So kann man prüfen, ob die Aussagen der Wahrheit entsprechen.

Quelle: Fotolia.com © contrastwerkstatt

Stimmen die Kompetenzen des Bewerbers?

Gute Mitarbeiter sind das A und O eines jeden Unternehmens. Gerade in hoch dotierten Positionen hat der Arbeitgeber Anforderungen, die unbedingt erfüllt sein müssen. Dazu können unter anderem Fremdsprachenkenntnisse und Führungskompetenzen gehören. Durch Referenzen oder Zeugnisse sollen Bewerber belegen, dass sie den Ansprüchen gerecht werden. Doch hier wird gerne mal geschummelt.

Um in einem möglichst guten Licht dazustehen, kann es vorkommen, dass Bewerber gewisse Stellen „frisieren“. Aus einer Arbeitslosigkeit wird dann beispielsweise eine Tätigkeit als Freelancer, ein langer Urlaub als Bildungsreise ausgegeben. Manchmal kommt es auch zu ganz dreisten Lügen. So ist Marcus Lentz, Geschäftsführer der Lentz-Gruppe, mal ein Gefängnis-Aufenthalt als „Projektleitung in New York“ verkauft worden.

Detekteien helfen beim Bewerber-Check

Damit Personalabteilungen jede Art von Bewerbungsschwindel aufdecken können, benötigen sie ein gewisses Gespür und langjährige Erfahrungswerte. Doch nicht immer reicht das aus. Deswegen kann es ratsam sein, externe Hilfe hinzu zu ziehen.

Eine gute Unterstützung sind Detektive. Diese sind nämlich nicht, wie man es aus den Medien kennt, nur für Partnerüberwachungen und Kriminalfälle zuständig, sondern auch im Bereich der Bewerberprüfung tätig. Dieses sogenannte „Pre Employment Screening“ durch Profis dient dazu, die schwarzen Schafe auszusortieren.

Selbst Marcus Lenz, der die Detektei Berlin betreibt, ist vor betrügerischen Bewerbern nicht gewappnet. So hatte sich mal die Freundin des Inhabers einer anderen Detektei bei ihm beworben und die Verbindung verschwiegen. Durch die Vorabprüfung wurden die Verstrickung mit einem Konkurrenten herausgefunden.

Eine gute Unterstützung von Personalabteilungen

Detekteien können somit ein verlängerter Arm von Personalabteilungen sein. Während Letztgenannte die Bewerber unter anderem nach fachliche Kompetenzen aussortieren, kümmern sich die Detektive um die Durchleuchtung der Vita.

Sollte es trotzdem mal ein Schwindler in ein Unternehmen geschafft haben, so muss das ein Arbeitgeber nicht hinnehmen. Wenn dem Arbeitnehmer die Lügen nachgewiesen werden können, hat das rechtliche Konsequenzen für ihn. Unter anderem kann ein Teil des gezahlten Gehalts zurückgefordert werden.



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