C´ASIA lockt mit dem Zauber asiatischen Kaffees
Asiatischer Kaffee-Kick im Ambiente einer italienischen Espresso-Bar / Prototypen des Franchise-Systems laufen in Passau und Nürnberg / Thailändischer Kaffee der Premiumklasse im Bedienkonzept / Kaffee-Accessoires im Shop / Expansion auf bundesweit 50 Shops geplant
NÜRNBERG/HAMBURG - Mit dem Zauber thailändischer Bohnen will das neue Kaffeebar-System C´ASIA bundesweit die Genießer des braunen Getränks erobern. Asiatischer Kaffee-Kick im Charme einer italienischen Espresso-Bar ist das Konzept des expandierenden Franchise-Systems. "Coffeeshops mit asiatischem Kaffee sind eine interessante Marktlücke", sagt Stephan Schuster, Geschäftsführer der Asia Coffeeshop & Trading GmbH (Nürnberg).
Seit Mitte September läuft der erste Franchise-Coffeeshop erfolgreich in Hamburg (Ohlstorfer Straße 1-3). Prototypen sind in den bayerischen Städten Nürnberg und Passau in Betrieb (www.artofcoffee.de).
Rund 700 Coffeeshops nach 20 Kaffeebar-Konzepten gibt es bundesweit nach Expertenschätzung. Nach Analysen ist der Markt erst zu 30 Prozent gesättigt.
"Die Qualität des Kaffees ist entscheidende Voraussetzung für den Erfolg", sagt der 37-jährige Hotelbetriebswirt. Basis des C´ASIA-Konzepts ist thailändischer Kaffee der Premiumklasse von Boncafe Thailand Ltd. Das Café ist eingerichtet mit Nussholz-Mobiliar, geraden, klaren Linien, weichen Farben - asiatisch gemütlich. Das Konzept ist abgestimmt auf einen Inhaber, der mit zwei bis vier Aushilfen die Abläufe steuern kann. Die Abläufe sind nach vier Jahren Testlauf im Prototyp des Franchise-Systems in Passau (Theresiengasse 1) optimiert. Der Gast soll eine Oase inmitten des hektischen Treibens des modernen Stadtlebens finden. Das Bedienkonzept entspricht dabei der asiatischen Ausprägung, Kaffeespezialitäten allererster Güte in modernem Ambiente zu servieren. Dessen Schlichtheit und die edlen Materialien in Symbiose mit Kunst und warmer Beleuchtung sowie asiatischen Elementen bilden einen Ruhepunkt für die Seele.
Kaffee-Zauber aus Thailand
Wichtigste Zutat für das C´ASIA-Konzept ist der erstklassige Kaffee aus Thailand. Der Kaffee-Genießer erkennt in den 100 Prozent thailändischen Hochlandbohnen die besten Arabica- und Robusta-Sorten. Ursprünglich stammt das Bohnengetränk aus dem tropischen Afrika. Seit 1976 ist Thailand Kaffee- Exportland. Jährlich werden in Thailand ca. 80.000 Tonnen Kaffee hergestellt. Im sogenannten Robustagürtel werden die besten Qualitäten der Welt hergestellt. Thailand ist als Herstellungsgebiet in Europa mit Ausnahme von Italien weitgehend unbekannt.
In C´ASIA-Coffeeshops werden Kaffeespezialitäten aus den Bohnensorten Espresso Angelo (herzhaft starke Fülle), Exotic Blend (leicht kakaoartiger Nachgeschmack), Select (zart im Geschmack und genüsslich mild) und Gourmet Filter (Frühstücksmischung: heimisch vertraut und doch exotisch neu) angeboten.
Erster Franchise-Nehmer in Hamburg
"Ich wollte etwas ganz Neues machen", sagt Arno Winterscheidt (42), der mit C´ASIA in Hamburg loslegt. Der Altenpfleger steigt als Existenzgründer in das Kaffee-Konzept ein. Er hat das C´ASIA-Konzept über eine erste Trainingsphase im Mustershop und in der Firmenzentrale "on the job" gelernt.
Seinen Coffeeshop hat er am 16. September 2005 an einem interessanten Standort in der Ohlstorfer Straße 1-3 (Nähe Winterhuder Marktplatz) eröffnet. 42 Plätze finden sich auf 100 Quadratmetern. Mit fünf bis sechs Aushilfen will Winterscheidt den Tempel für asiatischen Kaffee betreiben:
Geöffnet ist montags bis samstags von 9 bis 22 Uhr, sonntags von 14 bis 21 Uhr. Der Coffeeshop mit Bistro-Charakter bietet Ciabatta, Tramezzini und Muffins als Snacks für den kleinen Hunger zwischendurch. Existenzgründer Winterscheidt hat das C´ASIA-Konzept von Grund auf gelernt. Nach einer ersten Trainingsphase im Mustershop und in der Firmenzentrale folgt das "Training on the job". Trainingsschwerpunkt ist das Kennenlernen der firmeneigenen Software sowie des alltäglichen Ablaufs. Wichtiger Part ist der Handelswarensektor rund um das Produkt "Kaffee" von Kaffeemaschinen bis hin zu Designertassen von Kahla.
Muster-Franchise-Shop Nürnberg
"C´ASIA kann man empfehlen", sagt Beate Riehl (37). Die Franchise-Nehmerin hat am 7. Februar 2005 in Nürnberg ihren Coffeeshop eröffnet. "Kaffee ist ein spannendes Produkt", sagt sie begeistert auf die Frage nach der Entscheidung für das Geschäftsmodell - auch wenn aller Anfang schwer ist.
Stammkunden wollen im Kaffeehaus am Aufsäßplatz 7 in der Nürnberger Südstadt erst erobert werden, hat sie festgestellt. Der Monatsumsatz ist nach einem halben Jahr Betrieb um 60 Prozent gestiegen. Beate Riehl schmeißt mit acht 400-Euro-Aushilfen den Coffeeshop. 60 Personen haben auf 140 Quadratmetern Platz, dazu kommt noch eine Außenfläche mit 48 Plätzen.
"Die Kaffee-Qualität ist hervorragend", sagen ihr die Kunden immer wieder.
Kahla-Designer-Geschirr aus Thüringen, Tassen, Zuckerstreuer, Tischlampen, Postkarten oder Equipment wie Kaffeemaschinen sichern ein Zusatzgeschäft.
Geöffnet hat der Shop montags bis freitags zwischen 9 und 22 Uhr, am Samstag von 9 bis 20 Uhr. Sonntags ist geschlossen. Die höchste Frequenz erzielt die Kaffeehaus-Chefin in der Mittagspause zwischen 12 und 14 Uhr. Dann strömen die Menschen aus den umliegenden Büros ins C´ASIA zu den köstlichen Kaffeespezialitäten und Snacks wie Tramezzinis, Baguettes und Muffins. "Das Gesamtpaket macht den Unterschied", ist Beate Riehl überzeugt.
Über die Asia Coffeeshop & Trading GmbH
Die Asia Coffeeshop & Trading GmbH hat 2001 den Prototyp des C´ASIA- Coffeeshop in Passau gegründet. Der erprobte Shop soll demnächst in die Hände von Franchise-Nehmern übergehen. Weitere fünf Coffeeshops sollen im Lauf des Jahres zum System dazu kommen. Im Jahr 2006 soll die Expansion mit acht Shops weitergehen. Insgesamt strebt C`ASIA deutschlandweit rund 50 Shops an. C´ASIA will in den kommenden Jahren expandieren: Städte ab 100.000 Einwohnern und Studentenstädte sieht Schuster als Zielorte. Die Coffeeshops mit einer Größe zwischen 60 und 120 Quadratmetern liegen nach den Vorgaben in 1b- oder 1c-Lagen (Fußgängerrandzonen, Innenstadtlagen oder in Stadtteilzentren). Eine Freifläche von etwa 40 Prozent der Innenfläche sollte gegeben sein. Die Konzentration auf einfache Strukturen erfordere nur eine Lagerfläche von ca. 15 Prozent. Die Investition für den Franchise- Nehmer beträgt ca. 20 bis 25 Prozent der Investitionssumme. C´ASIA ist bei der LfA als förderungswürdiger Franchise-Geber gelistet. Die Marketinggebühr des Coffeeshop-Systems beträgt 4 Prozent. Die Standorte werden nach ausführlicher Analyse freigegeben. Rund 200.000 Euro Umsatz erzielen die Shops, davon über 50 Prozent über Kaffee. Rund 80 Prozent der Kunden sind nach Analysen Stammkunden. Der Einstieg ist laut Schuster auch für branchenfremde Existenzgründer interessant, die in ein erprobtes Franchise- System einsteigen wollen. Die Franchise-Nehmer werden geschult. Bevorzugt suchen die C´ASIA-Unternehmer Objekte im Raum München, Nürnberg und Stuttgart.
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