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29.06.17

Worauf kommt es beim Webhosting für die Unternehmenswebsite an?


Eine eigene Webpräsenz ist für Kleinunternehmen wie auch Selbstständige heute unverzichtbar – das eigene Franchise-Unternehmen sollte ebenso auf eine eigene Website setzen. Als Voraussetzung für die eigene Seite wird ein Webhoster benötigt, der die erforderlichen Serverkapazitäten bereitstellt. Die Auswahl auf dem Markt ist groß, neben unzähligen Betreibern von Rechenzentren sorgen auch sogenannte Reseller von Webspace für ein zusätzliches Angebot. Letztere mieten größere Kapazitäten in einem bestimmten Rechenzentrum an, um diese in kleineren Kontingenten und mit einem entsprechenden Service weiterzugeben. Worauf kommt es bei der Auswahl an?

Quelle: Fotolia.com © Rawpixel.com

Wie viel Webspace benötigt wird

Zu den wichtigsten Kriterien gehört natürlich die Menge des nutzbaren Speicherplatzes, auch als Webspace bekannt. Welche Kapazitäten hier benötigt werden, lässt sich nicht pauschal beurteilen. Für eine einfache in HTML geschriebene oder per WordPress verwaltete Website werden wenige Gigabyte mehr als ausreichend sein. Ein Online-Shop kann dagegen durchaus einen höheren Speicherplatz beanspruchen, was insbesondere den Fotos oder gar Videos geschuldet ist. Hierbei ist es ratsam, die dafür verwendeten Dateien auf dem PC zu sammeln und den Speicherplatzbedarf anhand dessen abzuschätzen. Neben dem zugesicherten Speicherplatz ist die Skalierbarkeit mindestens genauso wichtig: Die meisten Webhoster ermöglichen es, den Webspace zu moderaten Kosten zu erweitern. Anders als bei einem dedizierten Server ist bei einem Webspace-Angebot zumeist unklar, welche Rechenleistung zur Verfügung gestellt wird. Werden zu viele Kunden auf einen physischen Server geschaltet, leidet die Performance. Die Seite lässt sich dann nur noch langsam laden, was für Kunden und Interessenten keinesfalls angenehm ist. Beispielsweise setzt der Anbieter Alfahosting innerhalb seiner Business-Line ausschließlich auf schnelle SSD-Datenbanken und bietet State-of-the-Art SSD-Festplatten in den Servern an. Hier sind letztendlich vor allem Erfahrungen anderer Nutzer des Webhosters wichtig, die sich online nach kurzer Recherche finden lassen. Auch Vergleichsportale sind ein guter Anlaufpunkt für die erste Recherche. So lassen sich auch schnell Hostinganbieter finden, welche namentlich weniger populär sind, gegebenenfalls jedoch besser zu den persönlichen Anforderungen passen.

Welches CMS genutzt werden soll

Auch ein sogenanntes Content Management System (CMS) sollte zur Verfügung stehen, wobei es sich hierbei zumeist um das kleinste Problem handelt. Gängige Systeme wie WordPress, TYPO3 oder Joomla! stehen standardmäßig zur Verfügung; einzig für Shopsysteme muss häufig in einen höherwertigen Tarif gewechselt werden. Neben dem Webspace steht üblicherweise auch ein Speicherplatz für einen oder mehrere E-Mail-Accounts zur Nutzung bereit, doch auch hier gibt es hinsichtlich der Kapazität Unterschiede. Natürlich muss die Website auch erreicht werden können, was zumeist über verschiedene Domains erfolgen kann. Mehrere Domains sorgen dafür, dass die Website auf vielfältigen Wegen erreicht und besonders einfach gefunden wird. MySQL ist zudem eine Grundvoraussetzung für dynamische Webauftritte, auch die Verwendung des beliebten CMS WordPress setzt eine MySQL-Datenbank voraus. Nicht alle Features werden benötigt, hier sollten sich die Unternehmer vorher über den eigenen Bedarf im Klaren sein.

Antivirenschutz beinahe Standard

Hinsichtlich der Sicherheit sollten allerdings keine Kompromisse eingegangen werden. Ein Virenscanner und ein Spamschutz gehören beinahe zum Standard, einige Anbieter verlangen hierfür allerdings einen Aufpreis. Insbesondere für Anfänger kann eine tägliche Datensicherung sowie ein regelmäßig durchgeführtes Backup hilfreich sein, damit keine wichtigen Daten verloren gehen. Alternativ hierzu vergeben einige Anbieter einen zusätzlichen Account, mit dem getestet werden kann. Eine SSL-Verschlüsselung ist als weitere Leistung unverzichtbar, wenn es sich um einen Online-Shop handelt, bei dem sensible Kundendaten übertragen werden.

Vertragsbedingungen beachten

Weiterhin unterscheidet sich die Bedienung durchaus. Idealerweise sollte ein Anbieter Tutorials bereitstellen, die sich auch an Neulinge wenden. Nicht selten findet sich auch ein Homepage-Baukasten im Angebot des Webhosters - hier stellt sich nur die Frage, ob eine Nutzung ohne Zusatzkosten möglich ist. Der Support sollte auf Anfragen möglichst schnell und kompetent reagieren. Einige Anbieter schalten dafür eine jederzeit erreichbare Hotline, andere verlangen für die jederzeitige Erreichbarkeit zusätzliche Gebühren. Nicht selten ist der Webhoster sogar nur schriftlich erreichbar. Zu guter Letzt sind natürlich auch die übrigen Vertragsbedingungen, die über das Angebot entscheiden. Einige Tarife enthalten Mindestvertragslaufzeiten von zwölf Monaten, andere können jederzeit gekündigt werden. Zudem unterscheidet sich das Preisniveau in Anbetracht der Leistungen ganz erheblich. Mit der Auswahl des richtigen Webhosters lässt sich die Webpräsenz des eigenen Franchise-Unternehmens zu geringen Kosten realisieren.



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