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02.07.15

Trend: Franchise in a Box


Pop-up-Stores sind nicht mehr nur in den USA ein absoluter Trend. Die Läden entstehen von einem Tag auf den anderen, bieten für einen kurzen Zeitraum ihre Waren an und sind dann ebenso schnell wieder verschwunden. Da sie oftmals äußerst erfolgreich sind und große Konzerne ebenfalls auf den Zug aufgesprungen sind, sollten sich Franchise-Unternehmen mit dem Phänomen „Franchise in a Box“ intensiver befassen.

Quelle: Fotolia.e © Brad Pict

Einsatzmöglichkeiten des Pop-up-Stores

Vor allem für den Bereich Gastronomie ist „Franchise in a Box“ eine lohnenswerte Alternative zu den üblichen Ladenlokalen.

  • Möglichkeiten bestehen unter anderem darin, bei Veranstaltungen wie Festivals oder Messen aktiv zu sein und seinen Stand aufzubauen. Während die bisher übliche Variante ein relativ einheitliches Design versprach, lassen sich beispielsweise in einem Container urbane Designkonzepte umsetzen. Container sind bei dem Konzept „Franchise in a Box“ oft das Mittel der Wahl, da sich ein Ladengeschäft oder eine Gastronomie im Innenraum dauerhaft einrichten und bei Bedarf unkompliziert und ohne Umbau zu einem neuen Standort transportieren lässt.
  • In der Gastronomie ließe sich ein solcher Pop-up-Store nutzen, um ein neues Produkt einzuführen. Franchise-Unternehmen, die beispielsweise Fast Food an den Mann bringen, können einen neuen Burger außerhalb des Ladenlokals im stylisch umgebauten Container anbieten.
  • Besonders wenn die Aktion zeitlich auf einige Wochen eingeschränkt ist, fühlen sich Kunden animiert, in der besonderen Atmosphäre zu konsumieren. Sinnvoll scheint es ebenso zu sein, für einen Pop-up-Store eigene Produkte zu entwerfen und diese nur dort anzubieten. Die Kunden erhalten dadurch ein Gefühl der Exklusivität und greifen vermehrt zu.

Container: Passend und günstig

Je nachdem wie viele Kunden im Store gleichzeitig bedient oder Produkte ausgestellt werden sollen, bietet es sich an, die Größe des Containers danach auszurichten. Wer nur wenig Platz benötigt, wählt einen Container von 20 Fuß Länge, bei einem größeren Platzbedarf ist die 40-Fuß-Variante passend.

Hinzu kommt, dass die Container äußerst günstig sind. Anstatt einen hohen Kredit für die Pacht eines Ladenlokals aufnehmen zu müssen, ist ein gebrauchter Container mit 40 Fuß Länge bereits ab ungefähr 1.000 Euro erhältlich. Die Anschaffungskosten sind dadurch äußerst gering. Außerdem entfallen mehrjährige Pachtverträge.

Marketing der besonderen Art

Gleichzeitig ist der Anbieter nicht nur auf die unmittelbare Nähe zum Geschäft angewiesen, sondern kann an mehreren strategisch wichtigen Punkten der Stadt aktiv sein. Natürlich unter Rücksichtnahme auf den Konkurrenzschutz.

Er testet dadurch sein Produkt auf dem Markt und erhält durch seine gesteigerte Verbreitung eine hohe Sichtbarkeit und gute Werbung.

Allerdings spielt der direkte Verkauf in den Pop-up-Stores häufig eher eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist tatsächlich die Werbung. Nicht nur, dass ein umgebauter Container sofort ins Auge fällt und Passanten sowie Kunden im Gedächtnis bleibt. Franchise-Nehmer können durch den neuen Standort außerdem eine neue Zielgruppe ansprechen und sie durch Sonderangebote in den Hauptstandort locken.



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