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News Franchise

18.12.13

Finanzierungsmöglichkeiten für Franchisenehmer im Vergleich


Bei einem Franchiseunternehmen gibt es einige Besonderheiten bei der Existenzgründung. So muss zum Beispiel in der Regel eine festgelegte Summe an das Unternehmen gezahlt werden, in dessen Konzept Sie eine eigene Filiale eröffnen möchten. Es handelt sich dabei quasi um den Erwerb der Nutzungsrechte am Konzept des Franchisegebers.

Dazu ist schon vor der eigentlichen Geschäftseröffnung häufig eine hohe Investitionssumme erforderlich. Wenn Sie kein Eigenkapital in die Existenzgründung einbringen können oder dieses nicht in ausreichender Höhe vorhanden ist, dann werden Sie sich wahrscheinlich um einen Kredit bemühen müssen und hierzu stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten offen. Der herkömmliche Weg ist ein Firmenkredit bei einer Bank, wie zum Beispiel bei Ihrer Hausbank, bei der Sie auch das Geschäftskonto führen. Alternativen dazu sind Anleihen auf eine Lebensversicherung oder Beteiligungen durch Geschäftspartner. In jedem Fall erfordert die Finanzierung eines Franchiseunternehmens eine exakte und sorgfältige Planung, um eine Überschuldung des Unternehmens zu vermeiden und die Liquidität des Unternehmens gerade in den wichtigen und häufig wirtschaftlich noch schwierigen Anfangsmonaten nicht zu gefährden.

 

Alternativen zu einem Bankkredit für Franchisenehmer

Wenn Sie eine Lebensversicherung abgeschlossen haben und diese schon über einem längeren Zeitraum bedienen, dann können Sie, statt einen Kreditantrag bei einer Bank zu stellen, auch Ihre Lebensversicherung beleihen. Das bisher aufgebaute Guthaben dient als Sicherheit, von daher entspricht die maximale Darlehenssumme etwa dem Rückkaufswert der Police. Zu beachten ist dabei, dass die Versicherung unverändert fortgesetzt wird. Sie zahlen also monatlich den Versicherungsbeitrag und zusätzlich dazu die Darlehenszinsen an den Darlehensgeber. Eine andere Möglichkeit ist es, eine Beteiligung für Ihr Unternehmen zu suchen. Ein solcher Teilhaber stellt Ihnen eine Investitionssumme für seine Beteiligung zur Verfügung und wird im Gegenzug am Gewinn des Unternehmens beteiligt. Diese Form der Kapitalanlage ist nicht unüblich und setzt in der Regel einen ausführlichen Businessplan und die Offenlegung aller Geschäftsunterlagen voraus. Solche kapitalmäßigen Beteiligungen sind neben der Vergabe von Genussrechten auch die stille Beteiligung, Kommanditbeteiligungen, Genusscheine oder Anleihen. Durch diese Form der Finanzierung entsteht eine langfristige Bindung aneinander, von der Sie unternehmerisch durchaus profitieren können.



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